Das 41. Lehrter Bluesfestival findet am Samstach, 5. September 2026 statt.
Einlaß ab 15 Uhr; Beginn um 16 Uhr; Ende um 24 Uhr.

Die genannten Spielzeiten der Musiker sind lediglich ungefähre Angaben.

Opener kurz nach 16 Uhr

Jones & The Crew (Spanien und Berlin)

Txako Jones, die spanische Blues-Ikone aus Sevilla, ent­facht zusammen mit der Gitarrenlegende Jan Hirte, dem mosambi­kanischen Aus­­­nahme­schlagzeuger Carlos Dale­­lane und dem fur­iosen Matthias Falkenau an der Hammond­orgel ein musi­­kalisches Feuerwerk, wie man es nur sehr selten geboten bekommt.

Alle drei haben lang­jährige Erfahrung als Begleitmusiker inter­nationaler Blues Stars, spielen weltweit Konzerte und sammelten schon etliche Awards!

Die aktuelle CD „Soulmates“ ist für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Zum Start des Festivals eine hochkarätige Band.

ab etwa 18 Uhr

Véronique Gayot & Band (Frankreich)

Ihre einzigartige Stim­me verbreitet der­maßen viel Leiden­schaft und rohe En­ergie, dass sie nicht nur in Frank­reich, sondern in­­zwischen überall in Europa eine treue Fangemeinde hat.

Geschmeidig bis kratz­bürstig und irgendwie kaum zu bändigen – so klingt es, wenn Véronique Gayot den Blues singt. Da treffen Seele, Können und Leidenschaft aufeinander und zelebrieren den Blues, der durchaus auch einmal ein wenig soulig da­her­kommen darf.

Im Live-Programm sind neben Eigenkompositionen auch immer mal wieder Cover-Versionen wie z.B. „Gimme Shelter“, „Sixteen Tons“ oder „Personal Jesus“ zu hören, denen die Französin und ihre Band stets eine ordentlich rockige Frischzellenkur verpassen.

gegen 20 Uhr

Albie Donnelly´s SUPERCHARGE (England)

Sieben Musiker betreten im schwarzen Anzug die Bühne. Im Mittelpunkt der charismatische Charakter­kopf und Band-Leader: Albie Donnelly. Mr. Supercharge ist immer noch die Coolness in Person. Mit Vollbart, dunkel getönter Brille und auf Hochglanz polierter Glatze ist er am Tenorsaxophon nicht nur künstlerisch eine Sensation. Markant wie eh und je ist auch die mit den Jahren gereifte Stimme.

Was folgt, ist ein musikalisches Ereignis mit der Wucht einer Naturgewalt: „Rhytm’n’Blues Orkan“, „Vulkan vor dem Ausbruch“. Die ersten Akkorde klingen und ansteckende Lebensfreude lässt den vielzitierten Funken sofort überspringen. Bühnen­präsenz, Show, Choreographie, Humor, Per­fek­tion, Virtuosität – nach 2003 endlich wieder auf dem Berch.

ab etwa 22 Uhr

Vanja Sky Band (Kroatien)

Vanja Sky gehört ohne Zweifel zu den herausragendsten Newcomern im Classic Rock- und Blues-Bereich. Die Sängerin und Gitarristin ist Kroatiens Antwort auf Sheryl Crow und Norah Jones.

Zu den Höhepunkten ihrer rasanten Karriere zählt die Zusammenarbeit mit Größen wie Bernard Allison, Mike Zito, Clem Clempson und Chris Farlowe. Beeinflusst durch die Musik von Rory Gallagher, Albert King und Stevie Ray Vaughan schlägt sie eine Brücke von den alten Größen des tradi­tionellen Blues zu einem jungen Pu­blikum.

Sie über­zeugt mit ihren eigenen Kom­po­sitionen eben­so wie mit dem Vintage-Sound der Achtziger, der an Joan Jett und Crissie Hynde er­innert.

Auf­­tritte auf zahl­reichen inter­­na­tionalen Fes­tivals haben ihr be­reits eine große Fan-Gemeinde gesichert, die sich auf dem Berch zweifellos ver­größern wird.

Der Klassiker in den Umbau-Pausen

Pickup The Harp

In den Pausen wird uns, wie schon seit vielen Jahren, Pickup The Harp unterhalten. Die Jungs reisen gern schon am Freitag an und fühlen sich sichtlich wohl bei uns. Mit ihrem Wägelchen autark auf dem Platz unterwegs, schaffen sie es immer wieder, die umstehenden Fans zu begeistern. Nur der Start der nächsten Band kann sie bremsen.